
Ich möchte anregen, den Schutz von Babys, Kindern, Schwangeren sowie Nichtraucherinnen und Nichtrauchern vor Passivrauch im öffentlichen Raum deutlich zu verbessern.
Derzeit sind Familien häufig gezwungen, auf Spielplätzen, in Fußgängerzonen, vor Eisdielen oder in Parks Tabak- oder Vaperrauch ausgesetzt zu sein. Besonders kleine Kinder können sich dieser Belastung nicht entziehen. Wissenschaftlich ist belegt, dass Passivrauch gesundheitsschädlich ist und insbesondere für Kinder und ungeborene Kinder ein erhöhtes Risiko darstellt.
Ich rege daher an, Regelungen analog zu bestehenden Schutzmaßnahmen bei anderen inhalativen Substanzen zu prüfen:
Mehrere europäische Länder (z.B. Frankreich) haben bereits gezeigt, dass solche Maßnahmen praktikabel sind und gesellschaftliche Akzeptanz finden.
Ziel sollte es sein, Familien zu ermöglichen, öffentliche Räume zu nutzen, ohne gesundheitsschädlichem Passivrauch ausgesetzt zu sein.